Hanf - einheimische Kulturpflanze*

Saatgut "Schöne vom Albis"

Die Hanfsorte "Schöne vom Albis" stammt aus der Nachzucht einer alten europäischen Faserhanfsorte, die aus dem Saatguthandel verschwunden ist. Sie wird seit 2012 am Albis weitervermehrt.

Dieses Saatgut bringt 50% rein weibliche Pflanzen und 50% rein männliche Pflanzen hervor.
Die geernteten Samen bilden das Saatgut für das Folgejahr.

Bio Saatgut Hanf "Schöne vom Albis"

1 Tüte  =   Fr. 6.90
ergibt ca. 200 Pflanzen

Beipackzettel für Saatgut und Pflanztipps (PDF 323 KB)

 

Wie hoch sind der THC- und CBD-Gehalt der Sorte "Schöne vom Albis"?
Siehe Häufige Fragen

Der Anbau der Hanfsorte "Schöne vom Albis" ist in der Schweiz für den Privatgebrauch erlaubt und seit dem 1.1.2021 auch für die Landwirtschaft und den Gartenbau.

In einigen Kantonen herrscht allerdings eine Meldepflicht für den Anbau von mehr als 10 Hanfpflanzen: z.B. in SG, UR ....
Im Tessin muss jede Hanfpflanze gemeldet werden.

Das Hanffeld aus der Sommerserie "Im Schatten der Burg - Leben vor 500 Jahren" von SRF Schweiz aktuell bestand aus der Hanfsorte "Schöne vom Albis".

 

Blätter als Tee

Hanfblätter der Sorte "Schöne vom Albis" ergeben einen wohltuenden Tee mit soft-hanfigem Geschmack.
Hanftee eignet sich hervorragend als Eistee (z.B. mit etwas Zitronensaft).

Bio Tee Hanf  "Schöne vom Albis"

40 g   =  Fr. 9.90
in Standbeutel aus Papier-Kunststoff / wiederverschliessbar
13 x 22.5 x 5.5 cm (BxHxT)

40 g  =  Fr.  9.60
in transparenter Vacuum-Folie
16 x 21 x 1.5 cm (BxHxT)
geeignet für kostengünstigen Couvertversand

 

Dosierung und Zubereitung: 2 gehäufte Esslöffel Hanfblätter (ca. 3 g) mit 1 Liter siedendem Wasser übergiessen und 5 - 8 Minuten ziehen lassen.
Siehe Häufige Fragen

Hanftee darf keine Blüten enthalten, sondern nur aus Blättern bestehen. Eine Mischung von Hanblüten und Hanfblättern ist nur als Tabakersatz zugelassen.
Siehe Häufige Fragen

 

Warum gibt es unterschiedliche Verpackungen?
Siehe Häufige Fragen

 

Blüten und Blätter als Tabakersatz

Die ausgedroschenen weiblichen Blütenstände eignen sich hervorragend für Duftkissen oder zum Vaporisieren.
Das Produkt kann Samen und kleine Ästchen enthalten.

Blüten und Blätter "Schöne vom Albis"

40 g   =  Fr. 12.00
in Standbeutel aus Papier-Kunststoff / wiederverschliessbar
13 x 22.5 x 5.5 cm (BxHxT)

100 g   =  Fr. 25.80
in Standbeutel aus Papier-Kunststoff / wiederverschliessbar
16 x 27 x 6 cm (BxHxT)


40 g  =  Fr.  11.40
in transparenter Vacuum-Folie
16 x 21 x 1.5 cm (BxHxT)
geeignet für kostengünstigen Couvertversand

100 g  =  Fr.  24.90
in transparenter Vacuum-Folie
21.6 x 35 x 1.5 cm (BxHxT)
geeignet für kostengünstigen Couvertversand

 

 

Warum gibt es unterschiedliche Verpackungen?
Siehe Häufige Fragen

Warum sollte nach dem Konsum von Blüten kein Fahrzeug gelenkt werden?
Siehe Häufige Fragen

Ist dieser Tabakersatz ein Bio-Produkt?
Siehe Häufige Fragen

 

Kennenlernen

Saatgut, Blätter und Blüten "Schöne vom Albis" zum Ausprobieren in einer schlichten Kartonschachtel.

Probier-Box "Schöne vom Albis"

Fr. 24.00 (inkl. Porto und Verpackung):
1 Tüte Saatgut und
40 g Hanfblätter als Tee und
40 g Hanfblüten und Hanfblätter als Tabakersatz
in Kartonschachtel 34.8 x 24.6 x 1.9 cm (BxHxT)

 

Kontakt und Bestellen

 

Die Produkte werden nur gegen Vorauskasse und nur innerhalb der Schweiz versandt.
Tabakersatz ist nur von erwachsenen Personen bestellbar.

In der Schweiz sind der Anbau des Saatguts und der Konsum des Tees und des Tabakersatzes aus der Hanfsorte "Schöne vom Albis" erlaubt.
Siehe Häufige Fragen.

 

 

Vorgehen des Bestellens

  1. Sie senden eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Ihrer Bestellung gemäss untenstehender Artkelübersicht und Ihrer Postadresse.
  2. Sie erhalten die Rechnung mit den Kontoangaben für die Vorauszahlung per E-Banking.
  3. Nach Eingang der Zahlung wird die Ware per A-Post versandt.

Wer die Rechnung manuell am Schalter einzahlen will, teilt das bitte bei der Bestellung mit.

 

 

Artikelübersicht

Saatgut
1 Tüte = Fr. 6.90  (Einzelstückversand im Couvert)

Tee: Blätter im Standbeutel
 40 g   =  Fr. 9.90  (Versand immer als Paket)

Tee: Blätter in Vacuum-Folie
 40 g   =  Fr. 9.60  (Einzelstückversand im Couvert)

Tabakersatz: Blüten und Blätter im Standbeutel
 40 g   =  Fr. 12.00  (Versand immer als Paket)
100 g  =  Fr. 25.80  (Versand immer als Paket)

Tabakersatz: Blüten und Blätter in Vacuum-Folie
 40 g  =  Fr.  11.40   (Einzelstückversand im Couvert)
100 g  =  Fr.  24.90  (Einzelstückversand im Couvert)

Probier-Box
Fr. 24.00 (inkl. Porto und Verpackung):
1 x Saatgut , 40 g Blätter , 40 g Blüten und Blätter

 

Versandkosten

Siehe Häufige Fragen

 

Bestelladresse

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

+41 44 242 52 96 (ab 10:00)

Postadresse:
Simon Steinemann, Aemtlerstrasse 152, 8003 Zürich

 

Das Saatgut ist auch erhältlich bei:

VEG and the City
Lagerstrasse 36-38, 8004 Zürich
VEG and the City
Unterer Graben 1, 8400 Winterthur
vegandthecity.ch

Fourtwenty Trendshop
Kramgasse 3, 3011 Bern
Fourtwenty Growcenter
Worblentalstrasse 30, 3063 Ittigen
fourtwenty.ch

Botanik Sämereien
saemereien.ch

 

 

Der Tee ist auch erhältlich bei:

BachserMärt Kalkbreite
Badenerstrasse 171, 8003 Zürich
BachserMärt Seefeld
Seefeldstrasse 29, 8008 Zürich

Tante Emmer - Bioladen
Albisstrasse 9, 8915 Hausen am Albis

Hanftheke Rapperswil
Obere Bahnhofstrasse 56, 8640 Rapperswil

Hemp.ch
hemp.ch

 

Der Tabakersatz ist auch erhältlich bei:

Fourtwenty Trendshop
Kramgasse 3, 3011 Bern
Fourtwenty Growcenter
Worblentalstrasse 30, 3063 Ittigen
fourtwenty.ch

World of Vape
Neuengasspassage 3, 3011 Bern

CBD Discounter
cbddiscounter.ch
 

Häufige Fragen

{slider title="Wer produziert diese Hanfsorte?" open="false"}

Die Sorte "Schöne vom Albis" ist ein Gemeinschaftswerk vom Gutsbetrieb Houen und von Hanfsamen.ch und beruht auf praktischen Erfahrungen im Hanfanbau seit 1997.

Da kaum bio-zertifiziertes Saatgut für Hanf erhältlich ist, produziert der Bio-Gutsbetrieb Houen sein Bio-Saatgut selbst.

Die Hanfprodukte werden auf dem Hof abgepackt und sind bio-zertifiziert. Den Vertrieb organisiert ausschliesslich Hanfsamen.ch.

 

{slider Warum gibt es unterschiedliche Verpackungen?}

Für den Vertrieb von Kleinmengen ist die minimalistische Verpackung in transparentem Vacuumbeutel zweckmässig und günstig. Sie konserviert den intensiven Hanf-Geruch vorzüglich. Zudem ist so ein Einzelprodukt zum Brieftarif versendbar. Es ist sinnvoll, den Inhalt nach dem Öffnen in luftdichte, lichtgeschützte Teedose umzufüllen.
Die Papier-Verpackung mit innenseitige Kunststoffschicht ist eine gute Aufbewahrungsart für Blüten und Blätter. Sie ist luftdicht und schützt den Inhalt vor Licht. Zudem ist diese Verpackung wiederverschliessbar: Am besten die Verpackung mit einer Schere oberhalb des Gripversschlusses aufschneiden. Allerdings schlägt sich die teurere Verpackung im Preis nieder und der Versand ist teurer, weil er immer als Paketversand erfolgt.
Wiederverkäufer schätzen diese Verpackung, weil der Standbodenbeutel im Verkaufsgestell aufrecht steht.

 

{slider Warum sind nur noch Hanfblätter im Tee erlaubt?}

Das ist ein komplexes Thema. Es geht dabei um neuartige Lebensmittel.
Was vor dem 15.5.1997 in der CH und in der EU nicht in nenenswertem Umfang für menschlichen Verzehr verwendet wurde, gilt als neuartiges Lebensmittel und braucht eine Novel-Food-Bewilligung, was sich nur kapitalkräftige Firmen leisten können.
Dummerweise gibt es europaweit keine belegten Nachweise für "Hanftee mit Blüten als Lebensmittel" sondern nur für "Hanftee mit Blättern". Belege zur Nutzung von Hanfblüten zu medizinischen Zwecken gibt es zahlreiche.
Deswegen werden Hanfblüten als neuartiges Lebensmittel eingestuft, die eine Novel-Food-Bewilligung benötigen.

BAG: Cannabidiol-Merkblatt-Vollzugshilfe 12.4.2024, Seite 11 (PDF 428 KB) zeigt, dass im Foodbereich nur noch Hanfblätter verwendet werden dürfen: "In der Schweiz gilt zudem Kräutertee aus Blättern der Hanfpflanze Cannabis sativa L. nicht als neuartiges Lebensmittel. Letzteres kann zum Aromatisieren von Lebensmitteln ohne Bewilligung  eingesetzt  werden.  Voraussetzung  dafür  ist,  dass  der  Kräutertee  als  wässriger Aufguss und in keiner anderen Form (z.B. konzentriert oder als Sirup) verwendet wird." Im Umkehrschluss heisst das, Kräutertee mit Hanfblüten gilt als neuartiges Lebensmittel.
Faktisch sind also Hanfblüten als Lebensmittel prinzipiell nicht mehr erlaubt sind, egal wie tief ihr THC-gehalt ist.

Die Schweiz hat in den letzten 25 Jahren im Faserhanfreich oftmals einen pragmatischen Weg beschritten (z.B. 2012: Anpassung des THC-Werts auf <1% oder 2021: Zulassung aller Hanfsorten < 1% für Landwirtschaft und Gewerbe). Bezüglich des Verbots von Hanfblüten als Lebensmittel haben die kantonalen Labors aber etwas Übereifer an den Tag gelegt. Entscheidend ist eigentlich, dass der Grenzwert an THC im Tee nicht überschritten wird, unabhängig davon, ob der Hanftee aus Blüten oder aus Blättern besteht!

Zu den Aussichten: In 10 Jahren könnte Hanftee mit Blüten wieder erlaubt sein. Das ginge dann so.
Eine Firma beantragt eine Novel-Food-Bewilligung und erhält diese in den nächsten 3-5 Jahren. Die folgenden 5 Jahre hat die Firma das alleinige Recht auf das bewilligte Produkt. Danach darf dann - im guten Fall - die Allgemeinheit profitieren.

 

{slider Warum musste der Hanftee "Schöne vom Albis" zurückgerufen werden im Juli 2021?}

Anlässlich einer offiziellen Kontrolle durch ein kantonales Labor wurde im Hanftee «Schöne vom Albis» ein erhöhter THC-Gehalt festgestellt. Zudem wurde bemängelt, dass der Hanftee womöglich Blüten enthalte.
Seit 20 Jahren gibt kein genau definiertes Vorgehen (für die Präanalytik), wie ein Labor die Testvorgaben «15 g Hanf auf 1 Liter Wasser während 30 Minuten mit 85 °C gekocht» umsetzt. Das führt dazu, dass unterschiedliche kantonale und private Labors zu unterschiedlichen Messergebnissen kommen. Cannabinoide sind in Wasser nicht löslich, deshalb liege laut Aussagen von Fachleuten die Tücke bei diesem Test im Detail.
Kommentar zum Rückruf 31.7.21 (PDF 330 KB)
Rückruf Hanftee Schöne vom Albis 27.7.21 (PDF 380 KB)
Stand 2024: Nachwievor sind Hanfteeproduzenten im Blindflug unterwegs, da es kein privates Labor gibt, welches den Hanftee so testen kann, dass auch ein kantonales Labor zu den gleichen Analysewerten kommt.

 

{slider Was bedeutet Vaporisieren?}

Das Rauchen von Hanf - egal ob mit oder ohne Tabak - ist die ungesündeste Art, Hanf zu sich zunehmen. Alles, was brennt und raucht, sollte man nicht freiwillig einatmen.
Die Alternative ist ein Vaporizer. Mittels Heissluft werden die Wirkstoffe der Pflanze gasförmig und als leicht aromatisierte Luft eingeatmet. Es stört den Geschmack auch nicht, wenn Blätter, Samen oder leicht feuchte Blüten im Pflanzgut vorhanden sind.
Seit Jahren bewährt hat sich dafür das klassische, stationäre Modell Aromed. Bei diesem wird die Heissluft zusätzlich durch einen Wasserfilter geführt vor dem Einatmen.
Tipps zur idealen Termperaturseinstellungen für Vaporizer:
https://www.hanf-magazin.com/genusskonsum-von-cannabis/vaporizer-temperatur-cannabis-was-passiert-bei-welcher-hitze

 

{slider Ist dieser Tabakersatz ein Bio-Produkt?}

Tabakersatzprodukte werden grundsätzlich von Bio-Organisationen nicht gelabelt, auch wenn vom Saatgut bis zur Ernte und Weiterverarbeitung alles bio-konform abläuft. Das ist etwas unverständlich und schade und eine verpasste Chance. Das Problem besteht allerdings nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit.

 

{slider Wie hoch sind die Versandkosten?}

Die Versandkosten für Saatgut oder für Blüten und Blätter in transparenter Vacuum-Folie sind günstig, weil ein Einzelstück als Couvert verschickt wird.

Porto A-Post
Fr. 1.20  für "1 x Saatgut" oder "1 x Blüten und Blätter 40g"
Fr. 2.50  für "1 x Blüten und Blätter 100 g"
Fr. 10.50  für  grössere Mengen als oben genannt, weil Versand als Paket

Verpackung und Rechnungsstellung:
Fr. 2.00 generell

Beispiele Versandkosten = Porto A-Post + Verpackung und Rechnungsstellung
Versand "1 x Saatgut" kostet Fr. 1.20 + Fr. 2.00  = Fr. 3.20
Versand "1 x Blüten und Blätter 100 g" in Vacuum-Folie kostet Fr. 2.50 + Fr. 2.00  = Fr. 4.50

Überweisungskosten bei manueller Einzahlung am Schalter:
Fr. 2.10 zusätzlich zu obengenannten Kosten.

---

Der Versand der Blüten und Blätter im Standbeutel erfolgt immer als Paket.

Die Portokosten A-Post betragen Fr. 10.50, Verpackung und Rechnungsstellung Fr. 2.00.

Beispiel Versandkosten = Porto A-Post + Verpackung und Rechnungsstellung
Versand "1 x Blüten und Blätter 100 g" im Standbeutel kostet Fr. 10.50 + Fr. 2.00  = Fr. 12.50

Überweisungskosten bei manueller Einzahlung am Schalter:
Fr. 2.10 zusätzlich zu obengenannten Kosten.
.

 

{slider Ist dieser Hanf erlaubt?}

In der Schweiz sind das Saatgut, das Tabakersatzprodukt und der Tee aus Hanfblättern erlaubt, im Ausland in der Regel nicht. Das liegt daran, dass in der EU ein THC-Grenzwert von 0.3% herrscht, in der Schweiz hingegen ein Grenzwert von 1%.

Der Anbau der Sorte "Schöne vom Albis" ist in der Schweiz legal, seit dem 1.1.2021 auch für die Landwirtschaft und den Gartenbau.

In einigen Kantonen herrscht allerdings eine Meldepflicht für den Anbau von mehr als 10 Hanfpflanzen: z.B. in GR, SG, UR ....
Im Tessin muss jede Hanfpflanze gemeldet werden.
Wohlgemerkt: Es handelt sich hierbei nur um eine Meldepflicht, die Kantone können keine eigenen Regeln für den legalen Hanfanbau aufstellen, das darf nur der Bund.
Siehe swissinfo 5.12.12

 

 

{slider Wie hoch sind der THC- und CBD-Gehalt der Sorte "Schöne vom Albis"?}

In den letzten Jahren wurden folgende Werte ermittelt: Gesamt-THC 0.2–0.8%, Gesamt-CBD 1.9–4.4%. Die tieferen Werte wurden eher bei früher Ernte erzielt, die höheren Werte eher bei später Ernte. Das gilt für Saatguttüten mit Aufdruck "Verkäuflich bis: Juni 2024" oder frühere.
Seit Anfang 2024 werden Saatguttüten vertrieben mit späterem "Verkäuflichkeitsdatum". Dieses Saatgut bringt Hanfpflanzen mit einem etwas niedrigerem THC-Gehalt hervor.

 

Für Interessierte:
Für die Beurteilung einer Hanfcharge ist der Gesamt-THC-Wert in Prozent einscheidend, dazu werden THC und THCA addiert*. Dieser addierte Wert darf in der Schweiz 1% nicht übersteigen.
Werden bei einer weibliche Blüte der Sorte "Schöne vom Albis" alle Blätter entfernt, kann es sein, dass der THC-Total-Grenzwert überschritten wird. Das ist eigentliche eine mathematische Frage und kommt daher: Werden aus einer Mischung von Teilen mit hoher Konzentration (Blüten) und Teilen mit tiefer Konzentration (Blätter) die Teile mit tiefer Konzentration weggenommen, steigt die die durchschnittliche Konzentration der verbleibenden Masse an. Diese Charge wäre nicht mehr verkehrsfähig.

 

*Die Firma ReseaChem erläutert, wie der Gesamt-THC- Wert genau errechnet wird:

"Wenn Sie CBDA in CBD durch Wärme/Hitze umwandeln (lange Lagerung bei Raumtemperatur, Backen, Rauchen etc.), so erhalten Sie aus 1g CBDA theoretisch exakt 0.877g CBD. Dasselbe gilt für THCA hin zu THC. Man spricht bei diesem Vorgang von Decarboxylierung, und der Wert von 0.877 rührt daher, dass ein Verlust in der Molekularmasse um diesen Faktor stattfindet: ein Molekül CBDA verliert bei der kompletten Decarboxylierung hin zu CBD ein Molekül CO2. Man kann daraus die theoretische, maximal entstehende Menge CBD aus CBDA berechnen; dasselbe gilt auch für THCA hin zu THC (dieselben Molmassen):
Molmasse CBDA = 358.47g/mol, Molmasse CBD = 314.47g/mol -> Umrechnungsfaktor: 314.47/358.47 = 0.877.

Für die Berechnung beispielsweise aus den Analysenzertifikaten rechnen Sie demnach einfach wie folgt:
Gesamt-CBD = Summe aus (Wert CBDA x 0.877) plus Wert CBD
Gesamt-THC = Summe aus (Wert THCA x 0.877) plus Wert THC
 Beispiel: eine Probe enthält zu 10% CBDA und kein CBD, dann beträgt der Gesamt-CBD-Wert 10% x 0.877 = 8.77%.
Beispiel: eine Probe enthält zu 2.5% THCA und 0.5% THC, dann beträgt der Gesamt-THC-Wert (2.5% x 0.877) + 0.5% = 2.69%.

Für das Schweizer Betäubungsmittelgesetz BetmG ist der Gesamt-THC-Wert entscheidend, d.h. nach obiger Berechnung muss der Wert unter 1% liegen."



 

{slider Wie sind der Geschmack und die Dosierung von Hanftee?}

Reiner Hanftee hat einen leicht bitteren Geschmack. Wer schon mal Hanf gegessen hat, kennt diese leichte Bitterkeit im Abgang.

Dosierung und Zubereitung Hanfblättertee (im Handel zugelassen):
2 gehäufte Esslöffel (ca. 3 g) mit 1 Liter siedendem Wasser übergiessen und 5 - 8 Minuten ziehen lassen.
Oder 2 gehäufte Teelöffel auf 1 Tasse anwenden.
Der Geschmack ist soft-hanfig.

Dosierung und Zubereitung Hanfblüten- und Hanfblättertee (nicht im Handel zugelassen):
1 gehäufter Esslöffel  (ca. 1.5 g) mit 1 Liter siedendem Wasser übergiessen und 5  Minuten ziehen lassen.
Oder 1 gehäuften Teelöffel  auf 1 Tasse anwenden.
Der Geschmack ist leicht bitter, herb hanfig.
Ist der Tee zu bitter:  weniger Tee nehmen oder weniger lang ziehen lassen.

Hanftee eignet sich als Heiss- oder Kaltgetränk und lässt sich nach Belieben mit anderen Kräutern oder Früchten (z.B. mit Zitronensaft) mischen.

 

 

{slider Ist der Tee lebensmitteltauglich?}

Bei einem Genussmitteltee aus Hanflblättern wird der Grenzwert gemäss Kontaminantenverordnung (VHK) für THC mit 0.2 mg/kg eingehalten.
Dieser Hanftee hat also keine berauschende Wirkung.

 

Für Interessierte:
Bei Lebensmitteln ist nur der THC-Wert in mg/kg ausschlaggebend, der THCA-Wert wird ignoriert.

 

{slider Ist das Lenken von Fahrzeugen nach dem Genuss von Hanftee problematisch?}

Handelt es sich beim Hanftee um einen Lebensmitteltee aus Hanfblättern, sollten keine Probleme auftauchen bezüglich THC-Gehalt im Blut. Für Hanf-Lebensmitteltee gibt es einen Grenzwert, der eine berauschende Wirkung verhindert; dementsprechend sollte auch das Lenken von Fahrzeugen kein Problem sein. Eine Garantie gibt es aber nicht.

 

{slider Ist das Lenken von Fahrzeugen nach dem Genuss von Hanfblüten problematisch?}

Es wird davon abgeraten, nach dem Konsum von Hanfblüten ein Fahrzeug zu führen, da es die Fahrfähigkeit beeinträchtigen kann. Und vor allem droht Ungemach, wenn der gesetzliche Grenzwert für THC im Blut überschritten wird.

 

Für Interessierte:

Das Rauchen oder Vaporisieren von legalem Hanfblüten kann dazu führen, dass der erlaubte THC-Gehalt im Blut überschritten wird. Dem Bundesrat ist das durchaus bewusst und er versucht sich mit folgendem Tipp aus der Affäre zu ziehen: «Vom Fahren unter dem Einfluss von Cannabidiol-Produkten ist abzuraten, denn der gesetzliche Grenzwert von 1,5 Mikrogramm THC pro Liter Blut kann dabei schnell überschritten werden, auch wenn der Konsum von Cannabis mit weniger als 1 Prozent THC-Gehalt legal ist.»
Sinnvoller wäre eine Anpassung des Grenzwertes von THC im Blut, bei welchem die Fahrtauglichkeit noch gegeben ist!

Der in der Schweiz festgelegte Grenzwert von "1.5 Mikrogramm THC pro Liter Blut"  für das Lenken von Fahrzeugen ist sehr problematisch; er orientiert sich eher an der noch minimal nachweisbaren Menge an THC als an der Fahrtauglichkeit. Für Leute, die scharfen Hanf konsumieren, sollte es ein praktikable Lösung mit einem realistischen Grenzwert geben: z.B. man muss eine festgesetzte Zeit nach dem letzten Joint warten, bis man wieder ein Fahrzeug lenken darf. Momentan ist es so, dass bei starken Konsumenten von scharfem Hanf auch nach Tagen der Grenzwert im Blut noch überschritten werden kann.

Verglichen mit Alkohol würde das folgendes bedeuten:
Wer ein alkoholfreies Bier konsumiert (= legaler CBD-Hanf), kann den Fahrausweis verlieren.
Wer Wein konsumiert (= illegaler scharfer Hanf), kann auch Tage danach noch in einer Kontrolle hängenbleiben und den Fahrausweis verlieren.

Siehe www.hanflegal.ch
SRF 20.8.17: Legale Hanf-Zigaretten können zu Anzeige führen
SRF 9.8.2019: Grenzwert statt Nulltoleranz beim Canabis
BAG, 15.12.2020, PDF 979 KB: Bericht THC-Grenzwerte im Strassenverkehr - eine Literaturanalyse
Schweizerische Gesellschaft für Rechtsmedizin, 9.10.24, PDF 927 KB: THC-Grenzwert im Strassenverkehr

 

Bei der Verwendung von Medizinal-Cannabis gelten andere Regeln für die Beurteilung der Fahrfähigkeit:
Siehe Schweizerische Gesellschaft für Rechtsmedizin, 9.10.24, PDF 927 KB: THC-Grenzwert im Strassenverkehr
auf Seite 17  > Medizinal-Cannabis  > Fahrfähigkeit

 

 

In Deutschland ist auf den 6.6.2024 der Grenzwert auf 3.5 Mikrogramm THC pro Liter Blut angehoben worden:
https://www.hanf-magazin.com/news/35-nanogramm-bundestag-setzt-neuen-thc-grenzwert-fuer-fahrer-fest

Der Grenzwert wird in Deutschland mit "Nanogramm pro Milliliter Blut (ng/ml)" angegeben, in der Schweiz mit  "­Mikrogramm pro Liter Blut (µg/l)". Diese beiden Wert sind identisch.

 

 

 

{slider Sind die Teebeutel kompostierbar?}

Teebeutel aus PLA (Maisstärke) sind im Prinzip heiss-kompostierbar.
Auf dem eigenen Hauskompost funktioniert das  eher nicht. Ausser der Kompost entwickelt bei der Verrottung genügend Hitz; dazu braucht es eine grössere Menge an gehäckseltem Grüngut ("fingerlange Stücke"). Genügend Hitze heisst über 65 Grad: Wann man die nackte Faust in den heissen Kompost steckt, zieht man sie automatisch schnell wieder raus...

Aber Vergärwerke, die Kompogas herstellen, oder die Grünabfuhr nehmen teilweise kein Grüngut an, welches Teebeutel beinhaltet; weil sie nicht wissen, ob es sich dabei um abbaubare Beutel handelt oder nicht.

Naturverbundene Teeliebhaber verwenden deshalb losen Tee!

 

Für Interessierte:

Teebeute aus Nylon geben grosse Mengen Mikroplastik ab.
Viele andere Teebeutel beinhalten einen nicht kompostierbaren Anteil, der z.B. für das Verkleben oder Heissverschweissen verwendet wird.
Deshalb gilt im Zweifelsfall: Teebeutel aufschneiden, Inhalt kompostieren, Beutel in den Abfall, Karton-Etikette in die Karton-Sammlung, Bostitch-Klammer in die Metall-Sammlung, Etiketten-Schnur in den Abfall.
Ein Schweizer Grossverteiler benutzt Teebeutel, die tatsächlich auf dem Hauskompost abbaubar seien, wenn man die Etiketten-Schnur und die Etikette entfernt.
Siehe NZZ 25.09.2019

 

{slider Gibt es auch Speisesamen?}

Momentan sind noch nicht genügend Samen vorhanden, um diese als Speisesamen zu vertreiben. Das Schwergewicht von hanfsamen.ch liegt auf der Erhaltungszucht; die Pflanzen werden manuell geerntet.
Hanfsamen als Speisesamen und Hanfnussöl «Bio Suisse» gibt es bei alpenpionier.ch.

 

{slider Was ist das Besondere an der Sorte "Schöne vom Albis"?}

Diese zweihäusige Sorte bringt eindeutig männliche und eindeutig weibliche Pflanzen hervor. Das entspricht dem ursprünglichen Hanf. Die Folgegeneration behält diese Eigenschaft bei. So lässt sich über Jahre ein lokal angepasster Hanf züchten.

 

Für Interessierte:
Die meisten landwirtschaftlich genutzten Hanfsorten (Fedora, Futura, Felina ...) sind einhäusig gezüchtet. Auf einer Pflanze sind sowohl männliche als auch weibliche Blüten vorhanden. Das hat z. B. den Vorteil, dass ein Feld homogener abreift und einen höheren Samenertrag erbringt.  Allerdings muss das Saatgut jedes Jahr neu gekauft werden; denn die Einhäusigkeit verliert sich, wenn man die geernteten Samen wieder aussät.
Als Einzelpflanzen im Garten sehen zudem einhäusige Pflanzen nicht so toll aus.

 

{slider Ist gewerbsmässiger Anbau mit der Hanfsorte "Schöne vom Albis" möglich?}

Seit dem 1.1.2021 ist der Anbau der Sorte "Schöne vom Albis" auch für die gewerbliche Landwirtschaft und den produzierenden Gartenbau erlaubt.
Siehe Meldung vom 20.11.20 in hanf-magazin.com

Für Interessierte:
Leider gab und gibt es im Saatguthandel bzw. im  EU-Sortenkatalog keine biozertifizierte Hanfsorte (Stand 2020). Im Biolandbau wird also meist konventionell hergestelltes Hanf-Saatgut ausgesät; dieses Saatgut für den Bio-Anbau darf allerdings nicht gebeizt sein. Deshalb produziert der Bio-Gutsbetrieb Houen sein Bio-Saatgut für den Hanfanbau selbst.

 

{slider Saatmenge und Saatzeitpunkt für die Landwirtschaft?}

Für die landwirtschaftliche Saat der Sorte "Schöne vom Albis" wird eine Saatmenge von 20 kg / ha empfohlen. Bei einem TKG (Tausenkorngewicht) von 18 g und einer KF (Keimfähikeit) von 80-90% ergibt das knapp 100 Pflanzen / m2.
Auf wüchsigen Boden (gilt auch für Umbruch von Kunstwiesen) ist eine späte Saat (ca. Ende Mai) angesagt, dann wachsen die Pflanzen etwa 2 m hoch; die Samen sind in der letzten Septemberwoche reif. Wird früher angesät, können die Pflanzen eine Höhe von 3-4 m erreichen; das erschwert das Ernten von Hand oder mit dem Mähdrescher!
Es sollte nur zurückhaltend gedüngt werden, damit die Pflanzen nicht zu hoch werden.

 

Für Interessierte:
Hanf-Anbau und Verwendungsmöglichkeiten
BIOaktuell.ch
Merkblatt FIBL 2023
"Biohanf: Vielseitiger Hanfanbau – Ernteprodukte und Möglichkeiten" PDF 3.7.MB

 

{slider Darf Hanf an Nutztiere verfüttert werden?}

An laktierende Nutztiere (z.B. Milchkühe), deren Milch für den menschlichen Verzehr verwendet wird, darf gar kein Hanf (also keine Blüten, keine Blätter und keine Samen) verfüttert werden, weil sonst in der Milch Spuren von THC vorhanden sein können.
Allen übrigen Nutztieren dürfen ausschliesslich Hanfsamen und Produkte davon (Hanföl oder Hanfpresskuchen) verfüttert werden.
Blätter und Blüten sind als Futter für Nutztiere grundsätzlich nicht erlaubt.

Kommentar: In der Milch wurde THC tatsächlich schon wissenschaftlicht nachgewiesen; da ergibt das Fütterungsverbot von Hanf Sinn. Für die übrigen Nutztiere (z.B. Mutterkuhhaltung) gibt es keine wissenschaftlichen Untersuchungen; hier gründet das Verbot auschliesslich auf der Vermutung, dass da was sein könnte. Das ist schade, denn z.B. Hanf-Mais-Würfel sind einfach herzustellen und wären ein sinnvolles landwirtschaftliches Produkt aus der Hanfpflanze. Angesichts der riesigen Flächen von angebautem Mais wäre jeder Streifen Hanf zudem eine ökologische Bereicherung.

Für Interessierte:
In der Futtermittelbuch-Verordnung, FMBV
(https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2011/802/de#annex_4_1/lvl_u1/part_2) steht dazu folgendes:
"Die folgenden Produkte dürfen nicht zur Produktion von Futtermitteln für Nutztiere verwendet, nicht als Futtermittel für Nutztiere in Verkehr gebracht und nicht an Nutztiere verfüttert werden: Hanf oder Produkte davon in jeder Form oder Art für laktierende Tiere, deren Milch zum menschlichen Verzehr bestimmt ist. Hanfsamen und Produkte davon dürfen an andere Nutztiere verfüttert werden."
Diese Formulierung ist etwas kompliziert, bedeutet in der Praxis aber, was unterhalb der eingangs gestellten Frage steht.
Wer es genau wissen will: Hanf als Futtermittel für Tiere

 

 

 

{slider Wie und wann pflanze ich Hanf im Garten an?}

Tipps für das Anpflanzen finden Sie unter:
Beipackzettel für Saatgut und Pflanztipps (PDF 323 KB)

Empfohlener Saatzeitzeitpunkt: Mitte April bis Mitte Juni, also ähnlich wie bei Mais.
Mitte Juli ausgebrachtes Saatgut bringt in der 1. Oktoberhälfte noch einen kleinen Anteil an reifen Samen hervor.

 

{slider Welche Erde eignet sich für Hanfpflanzen in Töpfen?}

Erde für Anzucht: Eigentlich kann jede Balkon-Geranienerde verwendet werden. Torffreie Erden sind oft nicht für Jungpflanzenaufzucht geeignet. Das steht meistens auch so auf der Verpackung.
Bewährt für junge und alte Hanfpflanzen in Töpfen hat sich die torffreie "Bio Hanferde Ricoter". Sie ist allerdings nicht ganz günstig. Die Keimlinge habe ich direkt in diese Erde pikiert und während der Wachstumsphase regelmässig mit Bio-Stickstoff-Flüssigdünger gegossen.

 

{slider Faserhanf, Industriehanf, Vogelfutterhanf, Drogenhanf, CBD-Hanf, Schweizer Bauernhanf?}

Verwirrliche Begriffe für Hanf

Grundsätzlich gibt es die Unterscheidung, ob Hanf "einfährt" oder nicht. Dafür werden auf Hanfsamen.ch die Begriffe "scharfer Hanf" und "Hanf" verwendet.

"Scharfer Hanf", der berauschend wirkt, hat mehr THC als CBD und der THC-Gehalt ist grösser als 1%.
Dazu gehört der "Drogenhanf", der meistens geraucht wird, und in der Schweiz nicht erlaubt ist.

"Hanf", der nicht berauschend wirkt, hat mehr CBD als THC und der THC-Gehalt ist kleiner als 1%.
Dazu gehören "Faserhanf", "Industriehanf", "Vogelfutterhanf", "Schweizer Bauernhanf" und neuerdings auch "CBD-Hanf", welche in der Schweiz erlaubt sind.

Ganz korrekt sind alle diese Nutzungsbegriffe aber nicht: Jeder Hanf weist Fasern auf, kann industriell verarbeitet werden, wird von Vögeln gefressen, enthält CBD...

 

Anmerkungen zum Hype um CBD-Hanf

Den Begriff CBD-Hanf gibt es erst seit 2016. Es handelt sich um Hanf, der nicht berauschend wirkt, mit einem züchterisch hochgetriebenen CBD-Gehalt. Es wird zum Beispiel als Tabakersatz angeboten.

Positiv: Legales Hanf-Produkt, bestehend aus schönen, samenlose Blüten in diversen Geschmacksvarianten.
Negativ: Unanständig hoher Preis; oft Indoor-Anbau mit Stecklingen, was bezüglich Pflanzenschädlingen und -krankheiten und dagegen verwendeten Mitteln heikel ist; oft unlautere Anpreisung mit Begriffen wie z.B. "Bio-Qualität" oder "100% Bio", ohne dass eine Bio-Zertifizierung des Betriebes und des Produktes vorliegt.*

Normale, landwirtschaftlich genutzte Hanfsorten weisen einen THC-Gehalt < 1% und CBD-Gehalt > 2% auf.
CBD-Hanf weist ebenfalls einen THC-Gehalt < 1% auf, hingegen einen CBD-Gehalt im tiefen zweistelligen Prozentbereich auf.

CBD besitzt wohl tatsächlich medizinische Eigenschaften bei Anwendung in hoher Dosis. Es ist aber mehr als fraglich, ob CBD-Hanfblüten oder CBD-Öl für ein breites Publikum von Interesse sind oder doch eher dem Füllen der Kasse der Produzenten dienen. Die Anwendung von niedrig dosierten CBD-Lifestyle-Produkten ist bis anhin den Nachweis der Wirksamkeit schuldig geblieben:
So wirkt Lifestyle-CBD wirklich (oder auch nicht) | ZDF Magazin Royale 29.10.21

Wie es von amtlicher Seite her aussieht mit CBD bzw. mit erlaubtem Hanf < 1%:
BAG: Cannabidiol-Merkblatt-Vollzugshilfe 12.4.2024 (PDF 433 KB)

 

*Hanf als Tabakersatz ist grundsätzlich nicht bio-zertifizierbar. Deshalb fehlt auf verkauften CBD-Blüten das offizielle Biolabel, selbst wenn der produzierende Betrieb bio-zertifiziert ist.

 

{slider Wo gibt es Saatgut für scharfen Hanf?}

Die passionierte Gärtnerin, die nicht jedes Jahr neues Saatgut kaufen will, kultiviert ihr eigenes Saatgut. Sie pflanzt an, lässt die männlichen Blüten die weiblichen bestäuben, erntet die Samen und hat Saatgut für die nächsten Jahre.
Wer immer nur samenlose, weibliche Hanfpflanzen ("Sinsemilla") anbaut, hat halt das Nachsehen bezüglich Saatgut.
Saatgut für scharfen Hanf mit einem THC-Gehalt >1% ist in der Schweiz seit 2011 verboten. In Österreich oder Holland sind derartige Hanfsamen erhältlich (allerdings zu unverschämt hohen Preisen). Der Import in die Schweiz ist nicht erlaubt; die Justiz gibt sich Mühe, entsprechende Postsendungen abzufangen und saftige Bussen zu verteilen:
https://www.hanflegal.ch/wiki/thc_recht/samenverfolgung

 


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Info und Tipps

Ziele und Grundsätze von hanfsamen.ch

Hanf ist eine schöne Zierpflanze, die im Spätsommer einen starken Duft verbreitet.
Blätter und Blüten ergeben einen leicht bitteren Tee, die Samen ein hochwertiges Lebensmittel.
Diese alte Kulturpflanze sollte wieder häufiger in unseren Gärten und auf den Feldern zu sehen sein!

Die "Schöne vom Albis" ist eine stabile, zweihäusige Sorte für einen nachhaltigen Anbau; die geernteten Samen bilden das Saatgut fürs Folgejahr.
Also 1x Saatgut kaufen und in der Zukunft immer sein eigenes Saatgut produzieren!
Im Saatguthandel sind derartige Hanf-Sorten kaum mehr erhältlich.

Anbau: Ausschliesslich Outdoor; keine Stecklinge, keine feminisierten Samen und keine sonstigen Hybriden!

 

Dokumente aktuell

Anleitung zum Saatgut "Schöne vom Albis"
Beipackzettel für Saatgut und Pflanztipps (PDF 323 KB)

Hanf aktuell

 

Welche Hanfprodukte mit CBD dürfen in der Schweiz vertrieben werden:
Überblick und Vollzugshilfe: Produkte mit Cannabidiol (CBD) und anderen Cannabinoiden, die nicht dem Betäubungsmittelrecht unterliegen (12.4.24 PDF 428 KB)

Daten über den Stromverbrauch der Cannabisindustrie:
Indoor-Anbau von Hanf ist ein ökologischer Alptraum (14.1.20)
cannabis-med.org

Hanf ist genügsame Alternative zu „durstigen“ Faserpflanzen wie Baumwolle (15.11.20)
topagrar.com

 

 

Für landwirtschaftlich, botanisch und kulturgeschichtlich Interessierte

Hanf-Anbau und Verwendungsmöglichkeiten
BIOaktuell.ch

Merkblatt FIBL 2023
"Biohanf: Vielseitiger Hanfanbau – Ernteprodukte und Möglichkeiten" (PDF 3.7 MB)

Verwertung und Anbauoptimierung von Hanf als Nachwachsender Rohstoff. Straubing 2023.
tfz.bayern.de
Bericht Kurzversion (PDF 1.7 MB)
Bericht Langversion (PDF 18.9 MB)

Erfahrungen mit Hanfsorten aus den 1990er Jahren

Entwicklungsstadien der Hanfpflanze
Agrarforschungschweiz-1999 (PDF 426 KB)

Wie Hanf früher zu Stoffen, Seilen und Baustoffen verarbeitet wurde:
Gabriele vom Kunzenhof zeigt es
youtube.com

Hanfseil-Herstellung auf einem Bauernhof in der Schweiz (1966)
youtube.com

 

Links

Hanf und Medizin - International
cannabis-med.org

Cannabis als Medizin - Deutschland
leafly.de

Schweizerische Gesellschaft für Cannabis in der Medizin
sgcm-sscm.ch

Hanf und Recht - Schweiz
hanflegal.ch

Hanf und Patienten - Schweiz
medcan.ch

 

Aktuelle Artikel zu Cannabis
hanf-magazin.com

Bauen mit Hanfkalk
ighanfkalk.ch

Hanf als nachwachsender Rohstoff - Schweiz
Hanf 360 Grad

Verband der Schweizer Hanfbranche
ighanf.ch

 

Beschreibung einiger Hanfsorten aus dem europäischen Sortenkatalog:
Für Outdoor-Zucht interessant sind die zweihäusigen Sorten Carmagnola, CS, Antal, Tiborszallasi, Kompolti und Finola.
ihempfarms.com

 

Saatgut ist die Basis der Welternährung
publiceye.ch